So jetzt erzähle ich von unserem Horrorunfall

Also, ich war am Freitag 30. Januar 2009 mit Skunky gute 2 Stunden mit der Kutsche unterwegs. 20 Minuten vor Zuhause hatte es eine Eisfläche auf der die Kutsche zum kippen kam. Ich flog aus der Kutsche auf den Boden und Skunky rannte in vollem Galopp davon. Bis ich aus dem Wald war, sah man schon keine Skunky mehr. So machte ich Autostop für nach Hause. Nur Zuhause war keine Skunky. Ich nahm mein Auto und telefonierte sofort meinem Freund, meiner Kollegin und meiner Reitlehrerin die umgehend kamen und mir bei der Suche halfen. Nirgends eine Spur von Skunky, niemand hatte etwas gesehen. Auch bei der Polizei war keine Meldung eingegangen. Eine Polizeipatrouille unterstützte uns bei der Suche, doch nirgends waren irgendwelche Spuren zu sehen. Von einer Kollegin wusste ich, dass es schon vorkam das Pferde mit der Kutsche im Wald stecken geblieben sind deshalb suchten wir den ganzen Wald ab, jedoch erfolglos. Auch wurde jeder Weg wo nach Hause  führt abgesucht, jedoch vergebens. Es wurde dunkel, die Polizei musste weiter. Inzwischen waren es schon 6 Autos und etwa 12 Leute die Skunky suchten. Als wir wieder Richtung Heimweg suchten, hatte es mitten im Dorf Spuren, das könnten Hufeisenspuren sein. Die Spuren gingen über den Fussgängerstreifen, auf der anderen Seite war eine Baustelle. Der Boden war so gefroren das man keinen Abdruck sah. Wir suchten den Hang des Bahngeleises ab, aber es war nichts zu sehen. Plötzlich wieherte es, ich erkannte die Stimme sofort. Wir fanden Skunky in einem Baustellengraben sie lag auf dem Rücken, auf ihr die Kutsche. Der Graben war so tief, man sah weder Skunky noch Kutsche von der Strasse aus. Mit Zugfahrzeug und vielen Helfern schafften wir es das Geschirr zu lösen und die Kutsche heraus zu ziehen. Plötzlich bewegte sich Skunky nicht mehr und wir dachten schon jetzt hätten wir sie verloren. Da der Grosstierrettungsdienst 45 Minuten Fahrweg hatte mussten wir handeln. Es wurde mit Schaufeln und Pikel eine Rampe gebaut, die Skunky mit aller Kraft hoch klettern musste. Oben ist sie gleich wieder hingefallen vor Erschöpfung. Wir gaben ihr Leckerlis und Wasser, damit der Darm wieder arbeiten musste. Dann stand sie auf, und wir deckten sie zu. 5 Stunden lag meine Maus da unten in der Nässe und Kälte. Da wir sahen, dass nichts gebrochen ist, sind wir mit ihr nach Hause gelaufen. Nach so langer Zeit im Graben musste sie sich bewegen. Zu Hause wurde sie warm abgeduscht bis der Tierarzt kam. Viel konnte er nicht machen, er machte Verbände und gab ihr Schmerzmittel. Als sie endlich in die Boxe konnte sackte sie nach einem Schluck Wasser gleich zu Boden vor Erschöpfung. Am Samstag ging es ihr gar nicht gut, sie hatte Schmerzen von den Quetschungen, zitterte trotz vielen Decken am ganzen Körper, hatte dicke Beine ein Blut unterlaufenes Auge und einen doppelt so dicken Kopf als normal. Der Tierarzt nahm Blut und sprach von Klinikeinweisung wenn es schlechter wird. Am Sonntag ging es ihr jedoch schon viel besser. Sie war aufmerksam, bewegte sich etwas und fraß auch wieder. Ebenfalls sahen Auge und Kopf nicht mehr so schlimm aus. Es ging ihr von Tag zu Tag besser. Der Bluttest hat ergeben, dass sie Muskelverletzungen hatte. So nun noch zu mir; Mir tat nach der ganzen Geschichte der kleine Finger weh. Am Montag ging ich dann doch zum Arzt. Der Finger war gebrochen, der Arzt sagte, dass ich zum Handchirurgen gehen müsse. Am Dienstag war ich im Spital, am Mittwoch wurde der Finger operiert. Stifte wurden eingesetzt. Mit Gipsschiene und einem riesen Verband konnte ich nach Hause. Dieser Freitag war für alle Anwesenden der pure Horror. Wir haben gesagt; eine Stunde später und Skunky hätte nicht überlebt. Zum Glück ist sie in allem eine mega Kämpfernatur und hat sich nicht aufgegeben. Nicht alle Pferde hätten das überlebt. 

 

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